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Verwaltungsstelle

Evangelisch-Lutherische Verwaltungsstelle Wassertrüdingen

Servicestelle seit 50 Jahren

Grundidee für die kirchlichen Verwaltungsstellen war in den 60er Jahren die Entlastung der Pfarrämter von Aufgaben des Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesens (Haushaltspläne und Jahresrechnungen). Auf der Grundlage der Kirchengemeindeordnung wurde als Piloteinrichtung dieser Art zum 01. Januar 1963 die Verwaltungsstelle Schweinfurt gegründet. Am 01. Juli 1965 begann Hans Kreß zusammen mit einer weiteren Mitarbeiterin mit dem Aufbau und der Arbeit in Wassertrüdingen. Die Verwaltungsstelle Wassertrüdingen war somit die erste „ländliche“ Verwaltungsstelle der bayerischen Landeskirche.

Arbeitsfelder

Die Verwaltungsstelle Wassertrüdingen betreut mittlerweile für die ihr angeschlossenen Dekanatsbezirke Dinkelsbühl, Gunzenhausen,
Heidenheim und Wassertrüdingen insgesamt 79 Kirchengemeinden sowie 4 Vereine, welche Träger von Kindertageseinrichtungen sind.

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltungsstelle Wassertrüdingen

Dahinter verbergen sich folgende Hauptaufgaben:

Erstellung von jährlich 90 Haushaltsplänen und Jahresrechnungen mit rd. 62.000 Buchungen
• Kindertagesstättenverwaltung für 35 Kindertageseinrichtungen mit ca. 1.700 Kindern
• Abwicklung von Baumaßnahmen für 240 Gebäude (Finanzierungspläne, Zuschussabrufungen,   Verwendungnachweise etc.)
• Anlaufstelle für rund 1.000 haupt- und nebenamtlichen Personalfällen (einschl. Erstellung der Dienstverträge)
• Kirchliches Meldewesen für ca. 50.000 Gemeindeglieder (einschl. Kirchgelderhebung)

Zuständigkeiten

Der räumliche Zuständigkeitsbereich erstreckt sich von Spalt im Osten überPolsingen im Süden, Schopfloch im Westen und Merkendorf im Nordenund reicht in 3 Landkreise (Ansbach, Weißenburg- Gunzenhausen und Roth) hinein. Natürlich steht die Verwaltungstätigkeit im Mittelpunkt unserer Arbeit. Unsere Aufgabe sehen wir aber auch darin, die uns angeschlossenen Rechtsträger – also die Kirchengemeinden mit ihren Mitarbeitenden – gut und zügig zu beraten und in all den Verwaltungsvorgängen umfassend zu unterstützen. Dabei entlasten wir vor allem die Pfarrer/innen von Verwaltungstätigkeiten soweit wie möglich, um ihnen mehr Raum für ihre eigentlichen Aufgaben der Verkündigung und der Seelsorge zu geben.

Gerade in den letzten 10 Jahren haben sich für unsere Einrichtung ständig neue Herausforder-ungen und Aufgabenzuwächse ergeben. Ich möchte hier als Schlaglichter die Einführung des neuen innerkirchlichen Finanzausgleichs, ein gänzlich neues Tarif- und Eingruppierungsrecht, Veränderungen in der Kindergartenfinanzierung, die Umstellung des kirchlichen  Meldewesens sowie die Gebäudebewirtschaftung (Projekt Immobiliensicherung) nennen. Dies zeigt aber auch: Unsere Verwaltung lebt und geht mit der Zeit, wir stehen stets als entlastender und unterstützender Helfer zur Seite.

Veränderungen

Die ständigen Veränderungen und Aufgabenmehrungen führten im Laufe der Jahre immer wieder zur Schaffung von weiteren Stellen. Was im Jahre 1965 mit 2 Mitarbeitenden begann, hat sich nach 50 Jahren zu einer Verwaltungseinrichtung mit insgesamt 14 Mitarbeitern – verteilt auf 9,5 Vollzeit-Planstellen – entwickelt. Aus steuerrechtlichen und wirtschaftlichen Gründen, vor allem aber aufgrund der Tatsache, dass die Grenzen der Belastbarkeit von Pfarrer/innen angesichts von Stellenreduzierungen und der Komplexität der Anforderungen erreicht bzw. überschritten wurden, haben die kirchenleitenden Organe eine umfassende Verwaltungsreform in der Fläche beschlossen. Mit dem Projekt Verwaltungsdienstleistungen für Kirchengemeinden und Dekanatsbezirke soll ein einheitlicher Dienstleistungskatalog der einzelnen Verwaltungseinrichtungen für ihre angeschlossenen Rechtsträger in Umfang, Qualität und in den Verwaltungsabläufen angeboten werden. Die bisherigen 35 Verwaltungsstandorte (Kirchengemeindeämter und Verwaltungsstellen) in der Evang.-Luth. Landeskirche Bayern bleiben erhalten.

Vereinfachung der Verwaltung in den Kirchengemeinden

Im Zuge der Verwaltungsreform ist es aber sinnvoll, dass benachbarte Verwaltungseinrichtungen für bestimmte Aufgabenbereiche/Dienstleistungen in sog. Verwaltungsverbünden verbindlich zusammenarbeiten. Im Bereich der bayerischen Landeskirche entstehen deshalb vor-aussichtlich 10 Verwaltungsverbünde. Nach vielen guten und vertrauensvollen Gesprächen mit den benachbarten Dekanen und Verwaltungsleitern wurde für unseren Bereich ein Verwaltungsverbund mit den Verwaltungseinrichtungen Ansbach, Donau-Ries(Nördlingen), Pappenheim, Rothenburg und Wassertrüdingen beschlossen. Unser Verbund wird noch in diesem Jahr seine Arbeit aufnehmen. Erste Priorität innerhalb des landeskirchlich vorgegebenen Dienstleistungskatalogs hat der Bereich des Bau- und Liegenschaftswesens. Die Verwaltungsstelle Wassertrüdingen wurde und wird von ihren Mitarbeitern getragen. Sie ist somit auch die Geschichte der Menschen, die unsere Dienststelle in den zurückliegenden 50 Jahren begleitet haben und auch weiterhin ihr ganzes Engagement und Fachwissen zur Verfügung stellen. Bedanken möchten wir uns für die Wertschätzung und vertrauensvolle Zusammenarbeit in all den Jahren. Uns ist dabei bewusst, dass auch wir immer wieder an Grenzen stoßen und deshalb nicht allen Anforderungen gerecht werden können.

Bei all unseren Aufgaben und vor allem auch für die anstehenden Veränderungsprozesse benötigen wir auch in Zukunft Ihre Unterstützung. Ich darf Ihnen versichern, dass wir unsere Arbeit auch weiterhin im Auftrag unserer Kirche und zum Wohle Ihrer Kirchengemeinden gerne tun werden. Gerhard Rupp, Leiter der Verwaltungsstelle

Die Verwaltungsstelle Wassertrüdigen erbringt Dienstleistungen für die Kirchengemeinden der vier Dekanatsbezirke Dinkelsbühl, Gunzenhausen, Heidenheim und Wassertrüdigen.

Anschrift:
Eislerstr. 12
91717 Wassertrüdingen

Telefon: 09832 6831-3
Telefax: 09832 9218

Bürozeiten:




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