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Wiedereinweihung der Kirche am 2. Advent um 9.30 Uhr durch Dekan Hermann Rummel

Evangelische Kirche in Altentrüdingen

Evangelische Kirche in Altentrüdingen

Nun ist es fast geschafft: Die Renovierung
der Nikolaus- und Theobaldkirche in Altentrüdingen
geht zu Ende. Das heißt: Sie wird vollendet.
Zwei Bauabschnitte waren zu schaffen: Die
Dachstuhlsanierung im vergangenen Jahr
und die Innenraumrenovierung in diesem
Jahr. Dabei war es mit etwas frischer Farbe
nicht getan. Die gesamte Elektrik musste erneuert
werden und bei manchen historischen Stücken brauchten die
Kirchenmalerinnen auch für Kleinigkeiten
viele Stunden. Eine Kirchenrenovierung
beschäftigt und prägt eine ganze Gemeinde.
Und das nicht nur, weil die Gottesdienste über Monate ins Gemeindehaus
verlagert werden. Da muss man ein Stockwerk hinauf steigen, da gibt es nur ein Klavier statt einer Orgel und die rechte Kirchenstimmung kommt auch nicht auf. Aber wir sind froh, das eigene Gemeindehaus nutzen zu können. Andere Ausweichquartiere haben ihren eigenen Charme: Zum Erntedankfest in einer Scheune oder zur Kirchweih auf der Baustelle. Da wächst bei vielen Gemeindegliedern die Sehnsucht nach ihrer Kirche: Wann ist es denn endlich so weit? Immer wieder nutzen Gemeindeglieder die
Gelegenheit, um sich persönlich vom Fortgang der Arbeiten in der Kirche zu informieren.
Die Kirchentür steht auch meistens offen und die Fortschritte sind interessant:
Es bleibt die gewohnte alte Kirche und doch lassen kleine Veränderungen in der Farbgebung
die Kirche ganz neu erstrahlen. Dabei ist gerade Farbgebung nicht eine Frage
des Geschmacks, sondern der Denkmalpflege, die sich ganz eng an frühere Farbschichten
hält, die noch aus der Zeit von Johann David Steingruber sind.

Damit die Handwerker sich auf der Baustelle wohl fühlen, werden sie vom Mesnerehepaar
Elfriede und Fritz König umsorgt. Zur Brotzeit gibt es heißen Kaffee und zur Kirchweih sind
sie ins Wirtshaus eingeladen. Kein Tag vergeht, an dem die Mesnerin nicht mehrmals
persönlich auf der Baustelle ist. Ihr gilt der besondere Dank der Kirchengemeinde!
Nach bisherigen Kostenkontrollen konnten die Kosten von gut einer halben Million Euro eingehalten
werden. Die Finanzierung ist außer durch hohe Zuschüsse nicht zuletzt nur durch eine enorme Spendenbereitschaft
der Gemeindeglieder zu schaffen. Nicht eingehalten werden konnte allerdings der ursprüngliche Wiedereinweihungstermin. Aber mit dem 2. Advent am 6. Dezember haben wir am Nikolaustag
einen schönen Termin für die Nikolauskirche. Die Einweihungsfeier beginnt um 9.15 Uhr auf dem
Pfarrbuck.

Zehn Tage später kommt Regionalbischöfin Gisela Bornowski, um eine Adventsandacht zu halten.
Ein so großes Vorhaben wie eine umfassende Kirchenrenovierung
geht nicht einfach zu Ende. Da wäre zu wenig.
Sondern eine Kirchenrenovierung
ist ein künstlerischer und finanzieller Kraftakt
in der Gemeinde. Der wird vollendet. Ein großes
Werk, eine tolle Leistung. Viele waren mit dabei.
Herzliche Einladung deshalb auch an alle Nachbarn
und Bekannten. Wir freuen uns über jeden
Gast. Und wir haben allen Grund zu feiern! mga