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Von Personen: Diakon Matthias Hellmuth

matthias hellmuth

Ihnen darf ich mich vorstellen, Matthias Hellmuth mein Name. So wie mein Vorgänger Herr
Johannes Strecker bin auch ich Geschäftsführer des Bayerischen Kirchentages Hesselberg
und Rummelsberger Diakon. Der Unterschied: Ich arbeite zusätzlich nicht in der Kirchengemeinde
sondern im Haus Heimweg in Ansbach. Mit meiner Frau Doris lebe ich in Sachsen bei
Ansbach, die Kinder Marius und Susanna studieren. Seit über 40 Jahren bin ich im Gesundheitswesen
tätig; nebenbei immer auf Ausbildung, so auch jetzt auf dem Schwanberg zum Leiterkurs Spiritualität.
Seit meinem Abschluss als Kommunikationswirt unterhalte ich die kleine Textilfirma Luthersocke.
Einige Jahre war ich als Gemeindediakon aktiv; zuletzt in Sommersdorf, Burgoberbach und Thann.
Drei Dinge sind mir für meine neue Aufgabe wichtig: Erstens, als neuer Geschäftsführer
schaue ich bescheiden auf den Geschäftsführer aller Geschäftsführer, auf den Geschäftsführer
des Himmels und der Erde. Immer werde ich auf Gottes Führung und Hilfe angewiesen sein. Dazu
gehört, dass ich demütig auf menschliche Hilfe und Mitarbeit angewiesen bin. Das heißt, so
wie Gott mit jedem von uns rechnet, will auch ich versuchen zu rechnen; so wie Gott auf jeden
zählt, will auch ich versuchen auf jeden zu zählen; so wie Gott wertschätzt, will auch ich versuchen
jeden wertzuschätzen. Zweitens, ich bete um Erweckung – natürlich dass Gott damit bei
mir persönlich anfängt -, damit eine Kultur der Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und des Rechts
Raum gewinnt, auch in unserem Miteinander, in unseren Gemeinden und in unserer Gesellschaft
mitten in allen Herausforderungen. Auch ich handle immer wieder unrecht, ob in der
Kirchentags-Planungshektik oder in einzelnen kurzen Kontakten. Da ist Vergebung natürlich belebend
und ermutigend. Drittens, zu meinem Traum, schon als Bassist bei
der Band „die Päpste“ aus Nürnberg: Heute bin ich kein Papst mehr, spiele aber noch Bass in einer Ansbacher
Bluesband „The Blue-S“. Mein Traum beim Musizieren war schon immer das schöne Miteinander;
besonders wenn Christen zusammen Jesus lobpreisen und feiern, wenn sie sich bewegen wie
ein Schwarm Fische, wie ein gemeinsames Wesen, wie von einem Geist geführt. Ich freue mich schon
auf diesen Riesenschwarm auf dem Kirchentag, wenn uns Gottes Geist gemeinsam bewegt.
Ihr Matthias Hellmuth

 




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