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Pfarrer Werner und Christa Lauterbach in Namibia

 
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Sie wollten es noch einmal wissen: die früheren  
Pfarrersleute  in  Röckingen.  Obwohl  seit  etwa 
zehn Jahren im Unruhestand, haben sie immer  
weit über ihrem eigenen Haus und Garten ver- 
schiedene  ehrenamtliche  Aufgaben  und  Tätig- 
keiten. Nach einem Besuch bei ihrem Neffen in 
Namibia vor zwei Jahren kam an sie die Anfrage,
ob sie  nicht  eine  vakante  Stelle  für  drei  Monate  
vertreten  könnten. Tatsächlich  ist auch Röckin- 
gen vakant und hat keinen eigenen Pfarrer. Und  
auch hier hat der frühere Ortspfarrer viel Vertre- 
tungen übernommen. Aber  die deutschen Ge- 
meinden im ehemaligen Südwestafrika haben  
die Pfarrersleute noch einmal besonders gereizt. 
Sondern   das   Gemeindegebiet   erstreckt   sich  
In einem Gottesdienst Anfang Januar haben sie  
über  eine  sehr weite  Fläche  und  die Gemein- 
sich in Röckingen verabschiedet und wurden für  
deglieder   legen   für   einen   Gottesdienst   auch  
ihren  Dienst  gesegnet.  Viele  Röckinger  haben  
über 100 km zurück. Gerade so ist auch die Le- 
das sehr emotional erlebt und über den beson- 
bendigkeit und die tolle Atmosphäre in den drei  
deren Mut gestaunt.  
 
Gemeinden ein großer Reichtum. Der Abschied  
aus Namibia wird schwer fallen.  
Anschließend   sind   die   Pfarrersleute   dann   in  
„ihre“   neue   Gemeinde   Otjiwarongo   gereist.  
Doch ab Mai stehen bei den Lauterbachs auch  
Ein   großer   Dienst-Geländewagen   stand   be- 
für Röckingen und Fürnheim wieder Termine im  
reit und sogar der Kühlschrank war gefüllt. Ein  
Terminkalender. Dann hoffen wir sie mit vielen  
wunderschöner   Garten   ums   Pfarrhaus   und  
neuen Eindrücken wohlbehalten zurück. 
darum   eine   hohe   Mauer   mit   Alarmanlage   –  
Übrigens:  Otjiwarongo  und  Röckingen  haben  
die Kriminalität  ist  nicht  zu  unterschätzen.  So  
noch   eine   Gemeinsamkeit:   Beide   Pfarrstellen  
sehr   es   Parallelen   und   Ähnlichkeiten   bei   der  
sind aktuell im Amtsblatt der  Evang.-Luth. Kir- 
Gemeindearbeit gibt, so groß sind auch die Un- 
che in Bayern für Pfarrerinnen und Pfarrer aus- 
terschiede. Hier sind es nicht nur die Menschen,  
geschrieben und freuen sich über Interessenten  
die in einem Dorf unter einem Kirchturm leben.   
und Bewerberinnen.    
 
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Der  Pfarrbezirk  Otjiwarongo mit  den  
selbständigen Gemeinden Otjiwarongo,  
Omaruru-Kalkfeld  und  Outjo  erstreckt  
sich  von  Kamanjab im Nordwesten  bis  
zum Sandveld im Osten über eine Ent- 
fernung von 350km. Im Norden wird er  
begrenzt  durch  den  Etoscha-National- 
park  und  erstreckt  sich  südlich  bis  ins  
Erongo-Gebirge   über   eine   Entfernung  
von  250km. Die deutschsprachigen Ge- 
meindeglieder   leben   teils   in   den   drei  
Hauptorten,  teils in den ausgedehnten Farmgebieten.