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Ich bin der gute Hirte

Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, ich kenne sie und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben. Joh. 10

Leider wird es diese Sonntage (26.04./3.05.) wieder keine öffentlichen Gottesdienste geben. Der Kirchenraum bleibt leer, nur wenige kommen, zünden eine Kerze an. In vielen Bereichen des Lebens sind wir eingeschränkt.
Die Rückkehr zu einem Leben wie wir es gewohnt waren, gestaltet sich schwerer als ein rigoroses Verbot – das vergleichbar einfach ausgesprochen war. Nun aber sollen wir das öffentliche Leben wieder langsam lernen. Immer noch beschränkt, verbunden mit Hinweisen, Verboten und Masken.  Mir kommt es tatsächlich so vor als ob wir in einem Pferch eingesperrt wären.

Der Hirte scheint weit weg und wir suchen wieder unsere Wege ins Leben und machen dann die Rechnung doch ohne den guten Hirten, der seine Leute kennt, der das ewige Leben gibt.

Hören wir auf den guten Hirten? Hören wir auf Jesus Christus und seine Botschaft?

Es ist die Botschaft, die der Psalm vom guten Hirten ausdrückt: einer, der seine Leute führt und leitet und auch dort noch da ist, wo es dunkel und schwer wird. Da ist die Rede von den grünen Wiesen, vom frischen Wasser – aber eben auch von den dunklen Tälern des Todes, jene Phasen des Lebens, die nicht mal den Silberstreif am Horizont sichtbar sein lassen.

Beten und meditieren Sie diesen Psalm und sie werden merken, dass er Herz und Seele gut tun wird.   
Ihr Hermann Rummel, Dekan