3. April 2021 Von Rainer Schülein 0

Der Herr ist auferstanden – ER ist wahrhaftig auferstanden.

Das zweite Osterfest unter Corona Bedingungen

Keiner hat wohl gedacht, dass wir auch dieses Ostern wieder mit Sorgen und der Frage begehen werden: wie wird es weitergehen. Viele sind einfach müde geworden. Manche haben sich die Seele wund gerieben und ja manche mussten auch Abschied von lieben Menschen nehmen. Immer wieder machen sich die Schatten des Todes breit und doch leuchtet da das Hoffnungslicht des Lebens.

Denn was wurde nicht alles geschafft und geleistet: in den Familien, in den Krankenhäusern und Einrichtungen der Pflege. Die Kindertagesstätten und Schulen haben unglaublich viel zu leisten. Nicht zu übersehen ist, dass innerhalb eines Jahres Impfstoff gibt. Den Wissenschaftlern und allen gilt ein herzliches Dankeschön – so wie all den hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in unseren Kirchengemeinden.

Es ist und bleibt eine Herausforderung das Wort zu leben, das am Anfang der Pandemie immer wieder zitiert wurde: Gott hat uns nicht den Geist der Furcht und der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, des Mutes und der Besonnenheit. –  Es ist gut, dass Ostern ist.

Die überwältigende Botschaft: Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden. Denn damit ist allen Mächten und Kräften deutlich gemacht: Sie haben keine letzte Gewalt – denn unser Gott ist stärker als alles, was uns bedrängen will. Gott hat Jesus aus dem Tod gerufen.

Dietrich Bonhoeffer hat Recht: Wer Ostern kennt, braucht nicht zu verzweifeln.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest, feiern Sie die Gottesdienste mit, ob digital über das Internet, den Fernseher oder auch in Präsenz in Ihren Gemeinden. Denn das Herz soll froh werden und wir dürfen Perspektive gewinnen: Jesus lebt und mit ihm werden auch wir leben.

Ihr Hermann Rummel, Dekan