7. Mai 2018 Von Rainer Schülein 0

Von Personen: Diakon Matthias Hellmuth

matthias hellmuth

Ihnen darf ich mich vorstellen, Matthias Hellmuth mein Name. So wie mein Vorgänger Herr Johannes Strecker bin auch ich Geschäftsführer des Bayerischen Kirchentages Hesselberg und Rummelsberger Diakon. Der Unterschied: Ich arbeite zusätzlich nicht in der Kirchengemeinde sondern im Haus Heimweg in Ansbach. Mit meiner Frau Doris lebe ich in Sachsen bei Ansbach, die Kinder Marius und Susanna studieren. Seit über 40 Jahren bin ich im Gesundheitswesen tätig; nebenbei immer auf Ausbildung, so auch jetzt auf dem Schwanberg zum Leiterkurs Spiritualität.Seit meinem Abschluss als  Kommunikationswirt unterhalte ich die kleine Textilfirma Luthersocke. Einige Jahre war ich als Gemeindediakon aktiv; zuletzt in Sommersdorf, Burgoberbach und Thann. Drei Dinge sind mir für meine neue Aufgabe wichtig: Erstens, als neuer Geschäftsführer schaue ich bescheiden auf den Geschäftsführer aller Geschäftsführer, auf den Geschäftsführer des Himmels und der Erde. Immer werde ich auf Gottes Führung und Hilfe angewiesen sein. Dazu gehört, dass ich demütig auf menschliche Hilfe und Mitarbeit angewiesen bin. Das heißt, so wie Gott mit jedem von uns rechnet, will auch ich versuchen zu rechnen; so wie Gott auf jeden zählt, will auch ich versuchen auf jeden zu zählen; so wie Gott wertschätzt, will auch ich versuchen jeden wertzuschätzen. Zweitens, ich bete um Erweckung – natürlich dass Gott damit bei mir persönlich anfängt -, damit eine Kultur der Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und des Rechts Raum gewinnt, auch in unserem Miteinander, in unseren Gemeinden und in unserer Gesellschaft mitten in allen Herausforderungen. Auch ich handle immer wieder unrecht, ob in der Kirchentags-Planungshektik oder in einzelnen kurzen Kontakten. Da ist Vergebung natürlich belebend und ermutigend. Drittens, zu meinem Traum, schon als Bassist bei der Band „die Päpste“ aus Nürnberg: Heute bin ich kein Papst mehr, spiele aber noch Bass in einer Ansbacher Bluesband „The Blue-S“. Mein Traum beim Musizieren war schon immer das schöne Miteinander; besonders wenn Christen zusammen Jesus lobpreisen und feiern, wenn sie sich bewegen wie ein Schwarm Fische, wie ein gemeinsames Wesen, wie von einem Geist geführt. Ich freue mich schon auf diesen Riesenschwarm auf dem Kirchentag, wenn uns Gottes Geist gemeinsam bewegt.
Ihr Matthias Hellmuth